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Pressemitteilung zum Außenhandel

193/2026/53/G
Fürth, den 20. Juli 2026

Ausfuhren Bayerns sinken im Mai 2026 um 5,5 Prozent, Einfuhren gehen um 0,2 Prozent zurück

Exporte von „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ nehmen um 16,4 Prozent ab

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Außenhandelsstatistik sinken die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft im Mai 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Die Einfuhren gehen unterdessen um 0,2 Prozent auf 19,0 Milliarden Euro zurück. Von Januar bis Mai 2026 wachsen die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,1 Prozent auf 95,9 Milliarden Euro, die Einfuhren steigen um 3,9 Prozent auf 97,2 Milliarden Euro.

Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen zur Außenhandelsstatistik weiter mitteilt, sinken die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten (USA), das wichtigste Exportland der bayerischen Wirtschaft, im Mai 2026 gegenüber dem Mai 2025 um 1,2 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Die Ausfuhren hingegen steigen in die wertmäßig folgenden EU-Länder Österreich mit 10,4 Prozent (auf 1,6 Milliarden Euro), Italien mit 2,1 Prozent (auf 1,3 Milliarden Euro), Frankreich mit 1,4 Prozent (auf 1,2 Milliarden Euro) und Polen mit 16,7 Prozent (auf 1,2 Milliarden Euro). Demgegenüber sinken die Ausfuhren nach China um 17,0 Prozent auf knapp 1,0 Milliarden Euro und die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich um 18,5 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro.

Wichtigstes Importland der bayerischen Wirtschaft ist im Mai 2026 die Volksrepublik China mit einem Importwert von 2,6 Milliarden Euro, dies sind 1,0 Prozent weniger als im Mai 2025. Die Einfuhren gehen jeweils zurück auch aus den wertmäßig folgenden EU-Ländern Österreich mit 8,4 Prozent (auf 1,5 Milliarden Euro), Tschechien mit 5,5 Prozent (auf 1,2 Milliarden Euro), Italien mit 0,3 Prozent (auf 1,2 Milliarden Euro) und Polen mit 8,5 Prozent (auf 1,1 Milliarden Euro). Die Einfuhren aus den USA steigen um 17,9 Prozent auf knapp 1,0 Milliarden Euro.

Der Exportwert der führenden Exportgüter der bayerischen Wirtschaft nimmt jeweils ab: Der Exportwert von „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ liegt im Mai 2026 bei 3,0 Milliarden Euro und der Exportwert von „Maschinen“ bei 2,9 Milliarden Euro. Mit größerem Abstand folgen „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ mit einem Exportwert von 1,4 Milliarden Euro und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ mit einem Exportwert von 1,0 Milliarden Euro.

Die höchsten Importwerte nach Bayern erzielen im Mai 2026 „Maschinen“ (2,0 Milliarden Euro), „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ (1,6 Milliarden Euro), „elektronische Bauelemente“ (1,4 Milliarden Euro), „Erdöl und Erdgas" (1,1 Milliarden Euro), „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (1,1 Milliarden Euro) sowie „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (1,1 Milliarden Euro).

Tabelle zu den Außenhandelszahlen in Bayern im Mai und im Jahr 2026 - Öffnet große Ansicht

Hinweise:
Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.

Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der in KW 30 erscheint:
Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Mai 2026“ (Bestellnummer: G3000C).
Download als .pdf unter https://www.statistik.bayern.de/statistik/wirtschaft_handel/handel/index.html#link_2.