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Pressemitteilung

139/2026/53/G
Fürth, den 29. Mai 2026

Folgen des Irankriegs weiter spürbar: Nominaler Umsatz von bayerischen Tankstellen steigt um rund zwölf Prozent, realer Umsatz sinkt um sieben Prozent

Umsatz des Einzelhandels in den ersten vier Monaten 2026 im Plus

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den ersten, vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ mitteilt, sinkt der nominale Umsatz im Einzelhandel in Bayern im April 2026 im Vergleich zum April 2025 um 1,0 Prozent und der reale Umsatz um 2,9 Prozent. Die Beschäftigtenzahl verringert sich um 1,7 Prozent.

Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ weiter berichtet, betrifft der Rückgang sowohl den „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ als auch den „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“: Im „Lebensmittel-Einzelhandel“ nimmt der nominale Umsatz um 1,2 Prozent ab, der reale Umsatz um 2,7 Prozent und die Beschäftigtenzahl um 1,0 Prozent. Im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ sinkt der nominale Umsatz um 0,9 Prozent, der reale Umsatz um 2,9 Prozent und die Zahl der Beschäftigten um 2,1 Prozent.

Der Einzelhandel nach Verkaufsräumen bietet ein vergleichbares Bild: Im stationären Einzelhandel geht der nominale Umsatz um 0,3 Prozent zurück, der reale Umsatz um 2,4 Prozent und die Beschäftigtenzahl um 1,5 Prozent. In den Wirtschaftsgruppen des stationären Einzelhandels weichen die „Tankstellen“ und der „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“ von der Abwärtsentwicklung ab: So weisen im „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“ die „Apotheken“, der „Einzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln“ sowie der „Einzelhandel mit Uhren und Schmuck“ eine positive Umsatzentwicklung aus.

Auswirkungen des Irankriegs weiter spürbar
Infolge der Preisentwicklung durch den Irankrieg steigt der nominale Umsatz der Tankstellen mit einem Plus von 11,6 Prozent stark an, wohingegen deren realer (preisbereinigter) Umsatz um 6,7 Prozent zurückgeht.

Nominaler und realer Umsatz sowie Beschäftigtenzahl sinken im April 2026 auch im „Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten“ (einschl. des „Versand- und Internet-Einzelhandels“). Im „Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten“ nehmen die Umsatzzahlen jeweils ab, während die Zahl der Beschäftigten steigt.

In den ersten vier Monaten 2026 wächst der Umsatz im bayerischen Einzelhandel nominal um 2,2 Prozent und real um 1,0 Prozent, die Zahl der Beschäftigten verringert sich um 1,4 Prozent.


Hinweise:
Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert.

Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 25 erscheint:
Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Einzelhandel im April 2026“ (Bestellnummer: G1100C).
Download als .pdf unter: https://www.statistik.bayern.de/statistik/wirtschaft_handel/handel/index.html.

Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.

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