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Pressemitteilung

116/2026/31/E
Fürth, den 8. Mai 2026

Umsätze des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern im ersten Quartal 2026 um 0,5 Prozent über dem Vorjahresniveau

Auftragseingänge steigen um 2,7 Prozent, im Maschinenbau sogar um 16,4 Prozent

Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns verzeichnet im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal eine Umsatzsteigerung von 0,5 Prozent auf rund 113,0 Milliarden Euro. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik sinken im selben Zeitraum die Auslandsumsätze um 0,5 Prozent auf 67,6 Milliarden Euro. Die Exportquote beträgt
59,8 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone nehmen um 3,9 Prozent zu, ihr Anteil am Gesamtumsatz beläuft sich auf 21,3 Prozent. Die Nachfrage nach bayerischen Industriegütern steigt preisbereinigt um 2,7 Prozent an, darunter im Maschinenbau um
16,4 Prozent. Der Personalstand gibt um 1,1 Prozent nach.

Fürth. Im ersten Quartal 2026 verbucht das Verarbeitende Gewerbe Bayerns eine leichte Umsatzsteigerung von nominal 0,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Verarbeitende Gewerbe, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“, umfasst hierbei auch immer den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfallen von den 113,0 Milliarden Euro Gesamtumsatz etwa 67,6 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (‑0,5 Prozent) und darunter rund 24,0 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (+3,9 Prozent). Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz betragen 59,8 Prozent bzw. 21,3 Prozent.

Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes steigt im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal preisbereinigt um 2,7 Prozent an. Dabei erhöhen sich die Bestelleingänge aus dem Inland um 5,3 Prozent und die aus dem Ausland um 1,2 Prozent.

Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes liegt Ende März 2026 bei 1,170 Millionen Beschäftigten. Das sind gut 13 400 Personen bzw. 1,1 Prozent weniger als im März 2025.

Auch in dem in Bayern gewichtigen Wirtschaftszweig „Maschinenbau“ geht die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr zurück. So sind dort Ende März 2026 noch rund
210 000 Personen beschäftigt, was einem Rückgang um 0,8 Prozent entspricht. Die Branche erzielt in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 Umsätze in Höhe von 14,9 Milliarden Euro und damit um 2,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dagegen ist bei den Auftragseingängen eine deutliche Steigerung um 16,4 Prozent zu verzeichnen.

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Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthalten die Statistischen Berichte, die (voraussichtlich) in KW 20/2026 erscheinen: „Verarbeitendes Gewerbe in Bayern im März 2026“ (Bestellnummer: E1101C 202603)

Index des Auftragseingangs für das Verarbeitende Gewerbe in Bayern im März 2026“ (Bestellnummer: E1300C 202603).

Weitere kostenlos abrufbare Ergebnisse zum Auftragseingangsindex finden Sie online in unserer GENESIS Datenbank.