Pressemitteilung
Fürth, den 13. April 2026
Realer Umsatz und Beschäftigtenzahl im bayerischen Gastgewerbe im Februar 2026 gehen jeweils um gut ein Prozent zurück
Umsatzzuwächse im Tourismus, realer Umsatz der Gastronomie sinkt
Nach den vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ wächst der nominale Umsatz im bayerischen Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) im Februar 2026 gegenüber dem Februar 2025 um 5,5 Prozent, während der reale Umsatz um 1,3 Prozent zurückgeht. Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes sinkt um 1,1 Prozent.
Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ weiter berichtet, steigt der nominale Umsatz der Wirtschaftsabteilung Beherbergung (Tourismus) im Februar 2026 um 7,7 Prozent und der reale Umsatz um 3,0 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten in der Beherbergung geht um 1,4 Prozent zurück. In der Wirtschaftsabteilung Gastronomie steigt zwar der nominale Umsatz um 4,1 Prozent, der reale Umsatz sinkt jedoch um 4,6 Prozent. Die Beschäftigtenzahl nimmt um 1,0 Prozent ab.
In der Wirtschaftsabteilung Beherbergung steigen nominaler und realer Umsatz im Februar 2026 in drei der vier Wirtschaftsgruppen, so in „Hotels, Gasthöfe und Pensionen“, „Campingplätze“ und „sonstige Beherbergungsstätten“. In der Wirtschaftsgruppe „Ferienunterkünfte u. Ä.“ nimmt der nominale Umsatz zu, der reale Umsatz geht zurück. Die Beschäftigtenzahl steigt in den Wirtschaftsgruppen „Ferienunterkünfte u. Ä.“, „Campingplätze“ und „sonstige Beherbergungsstätten“, in der Wirtschaftsgruppe „Hotels, Gasthöfe und Pensionen“ nimmt sie ab.
In den Wirtschaftsgruppen „Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.“ und „Ausschank von Getränken“ der Gastronomie erhöht sich im Februar 2026 jeweils der nominale Umsatz, während der reale Umsatz sinkt. In der Wirtschaftsgruppe „Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen“ nehmen nominaler und realer Umsatz ab. Die Zahl der Beschäftigten der Wirtschaftsgruppe „Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.“ sinkt, in den beiden weiteren Wirtschaftsgruppen der Gastronomie steigt sie.
In den ersten beiden Monaten 2026 erhöht sich der nominale Umsatz des Gastgewerbes in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent. Der reale Umsatz sinkt um 2,9 Prozent, die Zahl der Beschäftigten verringert sich um 1,1 Prozent.
Hinweise:
Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.
Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert.
Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 16 erscheint:
„Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe im Februar 2026“ (Bestellnummer: G4300C).
