Pressemitteilung

090/2026/57/G
Fürth, den 10. April 2026

Tourismus in Bayern: 2,5 Millionen Gäste im Februar 2026

Faschingsmonat bringt vor allem für die Alpenregion mehr Gäste und deutlich gestiegene Übernachtungszahlen

Wie das bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus mitteilt, steigt in den bayerischen Beherbergungsbetrieben die Anzahl der Gästeankünfte im Februar 2026 um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf gut 2,5 Millionen. Die Übernachtungszahlen erhöhen sich um 6,8 Prozent auf über 6,3 Millionen.

Schweinfurt. Mit den neuesten Tourismuszahlen für den Monat Februar 2026 meldet das Bayerische Landesamt für Statistik eine anhaltend positive Bilanz für die bayerischen Beherbergungsbetriebe. Sowohl die Gästeankünfte (+7,2 Prozent) als auch die Übernachtungszahlen (+6,8 Prozent) sind im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. So übernachten im Februar 2026 rund 2,5 Millionen Gäste über 6,3 Millionen Mal in einem der
10 589 geöffneten Beherbergungsbetriebe1) Bayerns. Eine mögliche Erklärung bieten die bayerischen Faschingsferien, die 2026 in den Februar, statt wie im vergangenen Jahr in den März fallen.

Dem Ergebnis sind rund 1,9 Millionen Ankünfte (+6,9 Prozent) und knapp 5,0 Millionen Übernachtungen (+7,1 Prozent) Gästen aus Deutschland zuzuordnen, während gut 0,6 Millionen (+8,2 Prozent) Reisende aus dem Ausland der bayerischen Beherbergungsbranche etwas mehr als 1,3 Millionen (+5,6 Prozent) Übernachtungen einbringen. Damit kommt im Februar knapp ein Viertel der Gäste aus dem Ausland.
Aufgrund der im Vergleich kürzeren Aufenthaltsdauer liegt der Anteil internationaler Gäste bei den Übernachtungen etwas niedriger bei rund 21,0 Prozent. Besonders viele Gäste stammen aus den Niederlanden, auf sie entfallen 13,8 Prozent aller Übernachtungen von ausländischen Gästen, gefolgt von Österreich (9,6 Prozent der Übernachtungen ausländischer Gäste).  

Zweistelliges Plus bei Ferienzimmern, -wohnungen, -häusern und -dörfern
Die Betriebe der Hotellerie insgesamt zeigen im Februar 2026 einen Zuwachs bei den Gäste-
(+ 6,7 Prozent) und Übernachtungszahlen (+ 6,4 Prozent). Lediglich die bayerischen Gasthöfe schließen den Monat mit einer leicht negativen Bilanz ab (Ankünfte: -1,9 Prozent, Übernachtungen: -0,3 Prozent).  

Bei den anderen Betriebsarten ist im Vergleich zum Vorjahresmonat eine durchweg positive Entwicklung bei den Übernachtungen zu erkennen. Ferienzimmer, -wohnungen, -häuser und
-dörfer verzeichnen ein zweistelliges Plus von 21,4 Prozent bei den Gästen und von 14,5 Prozent bei den Übernachtungen. Jugendherbergen, Hostels und Hütten steigern ihre Gästezahlen um
11,6 Prozent und ihre Übernachtungen um 12,8 Prozent. Die Vorsorge- und Rehakliniken verbuchen, trotz etwas gesunkener Gästeankünfte (-1,4 Prozent), um 1,7 Prozent mehr Übernachtungen. Über das stärkste Plus bei den Übernachtungszahlen dürfen sich Campingbetriebe freuen, sie verbuchen im Wintermonat Februar einen Zuwachs um
20,3 Prozent (Ankünfte: +6,9 Prozent).

Größtes Übernachtungsplus in der Alpenregion
Klarer Gewinner im Februar 2026 ist die Alpenregion: Die höchsten Zuwächse bei den Übernachtungszahlen erreichen die Tourismusregionen Chiemsee-Alpenland (+19,5 Prozent), Berchtesgadener Land (+14,7 Prozent), die Zugspitz-Region (+13,8 Prozent) und das Allgäu
(+12,2 Prozent).

Unter den Regierungsbezirken verzeichnen im Februar 2026 Schwaben mit 9,4 Prozent, Niederbayern mit 9,1 Prozent und Oberbayern mit 7,8 Prozent die höchsten Zuwächse bei den Übernachtungen und in etwas veränderter Reihenfolge auch bei den Gästeankünften (Oberbayern: +10,5 Prozent, Niederbayern: +7,0 Prozent, Schwaben: +4,6 Prozent). Über eine positive Bilanz können sich auch die Tourismusbetriebe in Unterfranken (Ankünfte: +3,9 Prozent, Übernachtungen: +4,2 Prozent), Mittelfranken (Ankünfte: +4,4 Prozent, Übernachtungen: +2,9 Prozent), und in der Oberpfalz (Ankünfte: +1,2 Prozent, Übernachtungen: +2,8 Prozent) freuen. Beherbergungsbetriebe in Oberfranken verbuchen im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von 1,3 Prozent leicht rückläufige Übernachtungszahlen bei stagnierender Zahl an Gästeankünften.

Hinweise:
1) Geöffnete Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Gästebetten, einschließlich geöffneter Campingplätze mit zehn oder mehr Stellplätzen.

Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 15/2026 erscheint: „Tourismus in Bayern im Februar 2026 (Bestellnummer: G4100C 202602)