Pressemitteilung

074/2026/53/G
Fürth, den 20. März 2026

Exporte und Importe Bayerns sinken zu Jahresbeginn 2026

Exporte in die USA und das Vereinigte Königreich stark rückläufig, importseitig Österreich und Ungarn mit sehr hohen Rückgängen

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur
Außenhandelsstatistik exportiert die bayerische Wirtschaft im Januar 2026
Waren im Wert von knapp 16,6 Milliarden Euro, dies sind 4,4 Prozent weniger als im Januar 2025. Die Ausfuhren in die USA, dem wichtigsten Exportland der bayerischen Wirtschaft sinken um über ein Fünftel (-20,2 Prozent) auf knapp 1,8 Milliarden Euro. Weitere bedeutende Exportländer sind Österreich (1,4 Milliarden Euro; -0,1 Prozent), Italien (1,2 Milliarden Euro; +1,5 Prozent), Frankreich (1,2 Milliarden Euro; +4,1 Prozent) und Polen (1,1 Milliarden Euro; +11,3 Prozent). Die Ausfuhren Bayerns in die Volksrepublik China steigen im Januar 2026 um 2,1 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro, die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich nehmen um 16,4 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro ab.

Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen zur Außenhandelsstatistik weiter mitteilt, liegen die Importe der bayerischen Wirtschaft im Januar 2026 bei knapp 17,4 Milliarden Euro, 4,4 Prozent unter dem Vorjahresstand. Die Volksrepublik China (2,6 Milliarden Euro), Österreich (1,2 Milliarden Euro), Tschechien (1,2 Milliarden Euro), Italien (1,0 Milliarden Euro), Polen (0,9 Milliarden Euro), die USA (0,8 Milliarden Euro), Frankreich (0,8 Milliarden Euro) und Ungarn (0,7 Milliarden Euro) sind die wichtigsten Importländer. Von einem hohen Zuwachs der Einfuhren aus Frankreich abgesehen (+42,4 Prozent) abgesehen, nehmen die Einfuhren aus den führenden Importländern teils deutlich ab. So sinken die Einfuhren aus Ungarn um 14,9 Prozent, die Einfuhren aus Österreich um 12,4 Prozent, die Einfuhren aus den USA um 9,4 Prozent und die Einfuhren aus der Volksrepublik China um 8,2 Prozent.

Die Ausfuhren der bedeutendsten Exportgüter der bayerischen Wirtschaft „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (-17,5 Prozent), „Maschinen“ (-6,6 Prozent), „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ (-7,6 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (-6,1 Prozent) gehen ebenfalls zurück. Der Exportwert von „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ liegt im Januar 2026 bei knapp 2,6 Milliarden Euro, der Exportwert von „Maschinen“ bei knapp 2,5 Milliarden Euro und der Exportwert von „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ bei gut 1,2 Milliarden Euro. Der Exportwert von „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ erreicht noch gut 0,9 Milliarden Euro.

Die höchsten Importwerte nach Bayern erzielen im Januar 2026 „Maschinen“, „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ sowie „elektronische Bauelemente“. Die Importe von „Maschinen“ steigen um 1,2 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro und die Importe von „elektronische Bauelementen“ um 25,6 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Der Importwert der „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ nimmt um 9,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro ab.

Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 13 erscheint:
Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Januar 2026“ (Bestellnummer: G3000C).
Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.