Pressemitteilung
Fürth, den 9. März 2026
Bayerische Industrie zum Jahresbeginn 2026 im Minus
Umsätze gehen im Januar um 2,4 Prozent und Auftragseingänge um 8,7 Prozent zurück – Stellenabbau setzt sich den 21. Monat in Folge fort
Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns verbucht im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat ein nominales Umsatzminus von 2,4 Prozent auf rund 32,5 Milliarden Euro. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik nehmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 3,0 Prozent auf rund 19,2 Milliarden Euro ab. Die Exportquote beträgt 59,0 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone verringern sich um 4,9 Prozent, ihr Anteil am Gesamtumsatz beläuft sich auf 20,4 Prozent. Die Nachfrage nach bayerischen Industriegütern geht preisbereinigt um 8,7 Prozent zurück. Der Personalstand gibt um 1,2 Prozent nach.
Fürth. Im Januar 2026 verzeichnet das Verarbeitende Gewerbe Bayerns einen Umsatzrückgang von nominal 2,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Verarbeitende Gewerbe, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“, umfasst hierbei auch immer den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden.
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfallen von den 32,5 Milliarden Euro Gesamtumsatz 19,2 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (‑3,0 Prozent) und darunter rund 6,6 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (-4,9 Prozent). Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz machen 59,0 bzw. 20,4 Prozent aus. Damit liegen sie geringfügig unter dem Niveau vom Januar 2025 (59,3 bzw. 20,9 Prozent).
Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes nimmt im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 8,7 Prozent ab. Dabei gehen die Bestelleingänge aus dem Ausland (-9,7 Prozent) im Vorjahresvergleich etwas stärker zurück als die aus dem Inland (-6,5 Prozent).
Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes liegt Ende Januar 2026 bei 1,167 Millionen Beschäftigten. Das sind knapp 14 700 Personen bzw. 1,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Damit liegt die Zahl der Beschäftigten den 21. Monat in Folge unter dem entsprechenden Vorjahreswert.
Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthalten die Statistischen Berichte, die (voraussichtlich) in KW 11/2026 erscheinen:
„Verarbeitendes Gewerbe in Bayern im Januar 2026“ (Bestellnummer: E1101C 202601)
„Index des Auftragseingangs für das Verarbeitende Gewerbe in Bayern im Januar 2026“ (Bestellnummer: E1300C 202601).
Weitere kostenlos abrufbare Ergebnisse zum Auftragseingangsindex finden Sie online in unserer GENESIS Datenbank.
