Pressemitteilung
Fürth, den 9. Februar 2026
Bayerische Industriebetriebe bauen binnen Jahresfrist rund 24 500 Stellen ab – Auftragsvolumen nimmt im Jahr 2025 um 2,9 Prozent zu
Bestelleingänge aus dem Ausland als wesentlicher Treiber
Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns verzeichnet im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr ein nominales Umsatzplus von 0,9 Prozent auf rund 457,8 Milliarden Euro. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik nehmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 2,1 Prozent auf 276,0 Milliarden Euro zu. Die Exportquote beträgt 60,3 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone gehen um 4,8 Prozent zurück, ihr Anteil am Gesamtumsatz beläuft sich auf 18,7 Prozent. Die Nachfrage nach bayerischen Industriegütern erhöht sich preisbereinigt um 2,9 Prozent. Der Personalstand verringert sich Ende Dezember 2025 um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Fürth. Im Jahr 2025 verbucht das Verarbeitende Gewerbe Bayerns eine Umsatzsteigerung
von nominal 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Verarbeitende Gewerbe, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“, umfasst hierbei auch immer den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden.
Wie die Expertinnen und Experten des Bayerischen Landesamts für Statistik weiter mitteilen, entfallen von den 457,8 Milliarden Euro Gesamtumsatz 276,0 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (+2,1 Prozent) und darunter rund 85,6 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (-4,8 Prozent).
Auch im Jahr 2025 ist die bayerische Industrie stark vom Exportgeschäft geprägt. So wurde der überwiegende Umsatz mit ausländischen Kunden erwirtschaftet. Der Anteil der Auslandsumsätze am Gesamtumsatz beträgt 60,3 Prozent (+0,7 Prozentpunkte zum Vorjahr), wovon 18,7 Prozent (-1,1 Prozentpunkte) auf Umsätze mit den Eurozonenländern entfallen. Zum Vergleich lag die Exportquote zehn Jahre zuvor noch bei 53,9 Prozent (Eurozonenländer: 19,4 Prozent).
Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes erhöht sich im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 2,9 Prozent. Die Bestelleingänge aus dem Inland steigen dabei um 0,2 Prozent, die aus dem Ausland mit 4,5 Prozent wesentlich stärker.
Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes liegt Ende Dezember 2025 bei 1,166 Millionen Beschäftigten. Das sind knapp 24 500 Personen bzw. 2,1 Prozent weniger als im Dezember 2024. Damit liegt die Zahl der Beschäftigten den zwanzigsten Monat in Folge unter dem entsprechenden Vorjahreswert.
Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthalten die Statistischen Berichte, die (voraussichtlich) in KW 07/2026 erscheinen:
„Verarbeitendes Gewerbe in Bayern im Dezember 2025“ (Bestellnummer: E1101C 202512)
„Index des Auftragseingangs für das Verarbeitende Gewerbe in Bayern im Dezember 2025“ (Bestellnummer: E1300C 202512).
Weitere kostenlos abrufbare Ergebnisse zum Auftragseingangsindex finden Sie online in unserer GENESIS Datenbank unter: https://www.statistikdaten.bayern.de/genesis/online.
